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Biomechanische Funktion eine Kickboxers

Bei unserem Partner meurer. centrum für diagnostik & therapie & training wurde einer unserer Fighter auf seine biomechanische Funktion analysiert. Die biomechanische Funktionsanalyse der Wirbelsäule gibt Aufschluss über den Zustand der Rücken-, Bauch- und Nackenmuskulatur, sowie der Mobilität (Beweglichkeit) eines Menschen. Die Analyse wurde an modernsten Geräten von David (David Wirbelsäulenkonzept) durchgeführt.

  
Mobilität Halswirbelsäule

Auf dem Diagramm ist ein leichtes Bewegungsdefizit der Halswirbelsäule zu sehen. Dieses Defizit entsteht allerdings durch eine starke Nacken und Halsmuskulatur und bedeutet somit kein gesundheitliches Problem.

Mobilität der Lenden- und Beckenwirbelsäule


Auf dem Diagramm ist deutlich zu sehen, wie extrem beweglich der Oberkörper eines Kickboxers ist. Alle Werte bewegen sich zwischen überdurchschnittlich und ausßergewöhnlich. Ebenfalls gut zu erkennen, ist die Auslage des Sportlers. Offensichtlich kämpft er in der ungewöhnlichen Rechtsauslage, denn die Rotationsbeweglichkeit ist bei der Drehung (Des Unterkörpers) nach rechts deutlich ausprägter als bei der Drehung nach links. Analysiert man die Bewegung eine Roundhousekicks, stellt man schnell fest, das dieser Kämpfer mit links öfter kickt (Da beweglicher), als mit rechts.

Kraft Halswirbelsäule

Sehr schön zu sehen die außergewöhnlich hohe Kraft der Nacken- und vorderen Halsmuskulatur, welche zum abfangen harter gerader Schläge benötigt wird. Die Nackenmuskulatur ist noch etwas besser ausgebildet, da sie bei den Meidbewegungen (Ausweichen der Schläge) häufig benutzt wird. Die seitliche Nackenmuskulatur ist etwas defizitär und muss bei diesem Fighter noch trainiert werden, das ansonsten Seitwärtshaken eine gravierende Auswirkung haben können.

Kraft Lenden- und Beckenwirbelsäule

Wieder zeigt sich eine stark ausgeprägte Muskulatur des Rückens und des Bauches. Wobei als die Bauchmuskulatur etwas schwächer als die Rückenmuskulatur ist, hier sollte geziehlt daran gearbeitet werden. Auch zeigt sich wieder, das die rechte Bauchmuskulatur und Rotationsmuskulatur deutlich stärker ausgeprägt ist, was wieder auf die Rechtsauslage des Kämpfers und somit auf die Kicks mit dem Linken Bein hindeutet.


Als Fazit läßt sich ziehen, das Kickboxen den Gesundheitszustand des Rückens fördert, aber auch, das eine biomechanische Funktionsanalyse mittels hochmoderner Geräte einige kleine Verbesserungsmöglichkeiten für den Sportler aufweisen kann. Wir freuen uns, das mir durch unsere Kooperation mit meurer. centrum für diagnostic & therapie & training einen kompetenten und bestens ausgerüsteten Partner gefunden haben, der es uns ermöglicht auf die Trainingsmethoden der Profis zurückzugreifen. Vielen Dank dafür noch einmal an dieser Stelle.